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Wenn die Sonne brennt: Mit dem richtigen Hitzeschutz bewahrt man einen kühlen Kopf

07.05.2013

Endlich ist der Langzeitwinter Geschichte. Die herbeigesehnte Sonne gewinnt von Tag zu Tag mehr an Kraft. Was unter freiem Himmel herrlich ist, kann in den eigenen vier Wänden aber schnell zur Qual werden. Zumindest dann, wenn es nur wenige oder falsch platzierte Einrichtungen zum Sonnenschutz an und in der Fassade sowie auf dem Dach gibt. Helfen können hier Jalousien, Raffstoren, Rollläden, Plissees, Markisen und Sonnenschutzglas. »Am besten versieht man diese Systeme mit automatisierten Elementen. Der Komfortgewinn rechtfertigt auf jeden Fall den etwas höheren Anschaffungspreis und reduziert die Schadensgefahr durch Sturm«, erklärt Jens Graner (Geschäftsführer) von der Firma Graner aus Erfurt-Bischleben.

Mit einem Abbau von bis zu 75 Prozent des solaren Wärmeeintrags sind Jalousien, Raffstoren, Rollläden, Plissees und Markisen perfekte Verbündete im Kampf gegen Sommerhitze und gleißendes Licht. Sie reflektieren kontrolliert die Strahlen, bevor sie auf die Fensterscheibe treffen können. Dadurch wird eine zu starke Erwärmung der dahinter liegenden Räume vermieden und auch der Blick auf den Computer oder den Fernseher wird nicht durch das Licht der Sonne behindert. »Die beschriebenen Sonnenschutzsysteme sind sehr flexibel. Sie lassen sich mit der Hand oder besser noch per Knopfdruck in jede mögliche Position bringen«, erklärt Jens Graner. Soll der Balkon oder die Terrasse beschattet werden, stehen dafür Markisen mit manuell betriebenen oder automatisierten Antrieben zur Verfügung. Es gibt sie außerdem mit Wind-, Regen- und Sonnensensoren, die für einen auf das Wetter abgestimmten Einsatz der Markise sorgen. Alternativ zum außen liegenden Sonnenschutz gibt es noch im Scheibenzwischenraum angebrachten und innen liegenden Sonnenschutz, der ebenfalls effektiv große Wärme und helles Licht abhält. Einen anderen Weg gehen Sonnenschutzfenster, die bis zu 80 Prozent der Sonnenenergie vom Eindringen ins Haus oder in die Wohnung abhalten. Sie können Sonnenstrahlen reflektieren oder Wärmestrahlung absorbieren. Absorbierendes Sonnenschutzglas wird mit Eisen- oder Kupferoxid gefärbt und unter anderem beim Automobilbau eingesetzt. Im Familiendomizil oder im Bürogebäude kommen hingegen Fenster und Fenstertüren zum Einsatz, deren Verglasungen mit einer dünnen, metallenen Beschichtung versehen sind. »Wer es eher naturnah mag und einen Garten besitzt, der ist mit dem Pflanzen größerer Laubbäume im Südwesten oder Südosten seines Grundstückes gut beraten. Im Sommer sorgt dann das dichte Laubwerk der Bäume für erfrischenden Schatten und im Winter lässt das laubfreie Geäst die wärmenden und kostenlosen Lichtstrahlen der Sonne ins Haus«, so Jens Graner.

Der Expertenrat: »Wichtig ist, vor dem Kauf über die Art, die Farbe und die Form des Sonnenschutzes nachzudenken und sich jeden Raum mit der jeweiligen Verschattung bildlich vorzustellen. Offene Fragen dazu werden von den umfassend informierten Beratern im Fenster- und Fassadenfachbetrieb gerne beantwortet.«

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