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RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren: Qualität dank Gütesicherung

02.10.2012

Kunden der Mitglieder der Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. können sich Dank einer umfassenden Gütesicherung jederzeit auf eine durchgehend hohe Qualität von Fenstern, Haustüren, Fassaden und Wintergärten verlassen. Rund 220 Unternehmen aus Deutschland gehören dazu und sind damit ihren Mitbewerbern immer einen entscheidenden Schritt voraus. Das hat einen guten Grund: Ihre Produkte werden regelmäßig in Form von Eigen- und Fremdüberwachungen überprüft. „Die Überwachung reicht von der Beratung im Vorfeld über die Herstellung des Produktes bis hin zu dessen Montage beim Kunden“, so Jens Graner, Geschäftsführer von der Firma Graner GmbH in Erfurt-Bischleben. Nur wer diese Prüfungen besteht, erhält die begehrten RAL-Gütezeichen „Fertigung“ bzw. „Montage“, die dem Kunden konkret zeigen: „Das ist ein Qualitätsprodukt, das nicht nur sach- sondern auch fachgerecht montiert wird.“

Nach dem intensiven Kundengespräch, bei dem der Interessent bestmöglich auf seine individuellen Bedürfnisse hin beraten wird, folgt die Kontrolle des Wareneingangs und die Vorbe-reitung des weiteren Arbeitsablaufes. „Moderne Fenster haben heutzutage so viele Funktionen und sind vom Aufbau her so komplex, dass man ihre Qualität mit bloßem Auge nicht sofort bewerten kann. Das gilt umso mehr, als das Thema Automation für die Kaufentscheidung immer wichtiger wird“, verrät Jens Graner. Die Rahmenprofile, der Fensterflügel, die Wärmedämmverglasung, die Beschläge und die Schließteile dürfen keine Schwächen aufweisen, sonst sind unmittelbare Kundenbeschwerden die Folge. Während der Produktion werden deshalb der Zuschnitt und die Verarbeitung der Kanteln beziehungsweise der Profile zu Rahmen und Flügeln überprüft und auch die Dichtungen, die Beschläge und die Verglasung genauestens untersucht. „Wenn etwas nicht den Qualitätsvorgaben entspricht, wird der Fehler sofort eingegrenzt und abgestellt. Außerdem werden dann an der entsprechenden Stelle die internen Unternehmensabläufe optimiert. Gleiches gilt für die Herstellung von Haustüren, Fassaden und Wintergärten, die ebenfalls eine Top-Qualität bieten müssen“, ergänzt Jens Graner. Auf extra angeschafften firmeneigenen Prüfständen wird schließlich die Funktionsfähigkeit der Produkte von speziell ausgebildeten Mitarbeitern auf ihre qualitativen Eigenschaften hin kontrolliert. Dazu werden die Fenster auf Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtheit und teilweise auch hinsichtlich ihrer Eckfestigkeit geprüft. Da die mechanischen Teile eines Fensters stark beansprucht werden, wird besonders auf das problemlose Zusammenwirken von Wärmedämmglas, Rahmen, Beschlägen und Dichtungen geachtet.

Auch die Montage muss geplant werden und danach fachgerecht erfolgen. Das beste Produkt nutzt allerdings nur wenig, wenn die Montage beim Kunden nicht fachge-recht erfolgt. Probleme können zum Beispiel dort auftauchen, wo viele verschiedene Gewer-ke zusammenkommen. Dies ist auf größeren Baustellen regelmäßig der Fall, denn dort tref-fen viele Unternehmen und deren Subunternehmer zusammen, um gemeinsam das Baupro-jekt zu realisieren. Aber auch hinsichtlich der Bauphysik muss die Montage mit Voraussicht geplant und ausgeführt werden. „Oft werden feuchte Wände auf die neuen Fenster zurück-geführt. Dabei ist jedoch die eigentliche Ursache häufig in der mangelhaften Abdichtung des Hauses zum Erdreich und in schlecht gedämmten Gebäudeecken zu suchen, in denen kon-struktiv bedingte Wärmebrücken auftreten“, erklärt Jens Graner. Um Fehler bei der Montage auszuschließen, gibt es das begehrte und anerkannte RAL-Gütezeichen „Montage“ nur, wenn die Qualifizierung für eine sach- und fachgerechte Montage entspre-chend nachgewiesen wird. Die Anforderungen daran finden sich im von der Gütegemein-schaft Fenster und Haustüren e.V. herausgegebenen „Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage“, der der Fenster- und Fassadenbranche als wichtiges Regelwerk dient und zusätzlich die anerkannten Regeln der Technik abbildet.

Diese Materialien bietet die Gütegemeinschaft auch an. Zum Leitfaden kommen diverse Merkblätter, Beratungen, Newsletter, die regelmäßig her-ausgegebenen „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen“ (ZTV), die Broschüre „Qua-litätswerte“ mit hilfreichen Checklisten für Architekten und Verbraucher sowie unterschied-liche Schulungen, in denen die Gütegemeinschaft ihre Mitglieder gemeinsam mit dem Ver-band Fenster + Fassade und dem Institut für Fenstertechnik (ift) in Rosenheim über die Be-reiche „Technik“ und „Normung“ informiert. „Dank dieser zahlreichen Unterstützungsmaß-nahmen sind die Mitglieder der Gütegemeinschaft jederzeit in die Lage, den Verbraucher auf dem aktuellen Stand der anerkannten Regeln der Technik zu beraten“, erklärt Jens Graner. „Das verhindert Kundenfrust und fördert die Bereitschaft, das Ersparte in hochwertige Produkte zu investieren.“

Die Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren:
Zur Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren zählen derzeit mehr als 220 überwiegend gro-ße deutsche Fensterhersteller. Sie sorgt für eine umfassende Gütesicherung von der Erstprü-fung der Produkte über die Eigen- und Fremdüberwachung bis hin zu Fertigung und Monta-ge. Dazu veranstaltet sie Schulungen und Weiterbildungen für Herstellungs- und Montage-firmen. In dem RAL-Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren sind die wichtigsten bauphysikalischen Grundsätze ausführlich beschrieben. Mit seinen vielen Praxisbespielen dokumentiert das Werk die anerkannten Regeln der Technik in punkto Montage. Er ist Grundlage für den Monteur, Planer und letztlich den Sachverständigen.

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