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Feuchtigkeit ist leicht vermeidbar: Neue Fenster? Richtig lüften!

23.10.2012

Eigentümer einer frisch modernisierten Wohnung haben bisweilen mit so genannten Stockflecken oder auch Schimmel zu tun. »Wer allerdings die Schuld bei den neuen Fenstern oder der restlichen Gebäudehülle sucht, irrt in den meisten Fällen. Denn eine dichte Gebäudehülle muss ganz anders gelüftet werden, als ein Altbau mit undichten Fenstern, durch die früher ungehindert die kalte Luft ins Haus ziehen und die teure Heizwärme auf die Straße entweichen konnte«, erklärt Jens Graner (Geschäftsführer) von der Firma Jens Graner GmbH in Erfurt-Bischleben.

Frische Luft sorgt für ein erhöhtes Wohlbefinden der Hausbewohner. Wichtig ist dabei, dass alle Räume im Haus gleichmäßig gelüftet werden. Häufig haben neue Fenster integrierte Fensterlüfter, die eine nutzerunabhängige Lüftung zum Feuchteschutz sicherstellen. Diese Fensterlüfter können auch von qualifizierten Fensterfachbetrieben nachgerüstet werden – unauffällig über, unter oder auch seitlich am Fenster und im Fensterprofil. Das Zauberwort für das weitere richtige Lüften heißt darüber hinaus: »bedarfsgerecht«. »Damit ist nichts anderes gemeint, als dass man darauf achten sollte, dass Räume, in denen hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, gezielt und viel stärker als das restliche Haus gelüftet werden«, erklärt Jens Graner. »Dies kann zum Beispiel das Schlafzimmer sein, das am Morgen gut durchgelüftet werden muss, oder die Küche nach dem Kochen bzw. das Badezimmer nach der morgendlichen Dusche oder einem ausgiebigen Bad«, so Jens Graner. Aber auch weitere Faktoren sorgen für stark erhöhte Feuchtigkeit im Raum: So geben Topfpflanzen, Aquarien, die Wäsche beim Trocknen, Haustiere, die Hausbewohner oder der frische Estrich im neu gebauten Haus reichlich Luftfeuchtigkeit an die umgebende Raumluft ab. Dazu kommen Gerüche, die beispielsweise von Möbeln oder dem Teppichboden ausgehen und den Komfort beeinträchtigen. Diese sollten regelmäßig durch Lüften beseitigt werden.

Lüften: Per Hand oder mit Automation
Richtig Lüften kann man auf vielerlei Weise – Hauptsache, es kommt dabei genug Sauerstoff in die Räume. Per Hand sollte der Hausbewohner grundsätzlich lüften, wenn Gerüche oder feuchte Luft auftreten. »Oder individuell dann, wenn eine stark erhöhte Luftfeuchtigkeit entstanden ist«, so Jens Graner. Diese könne man zum Beispiel mit einem Hygrometer festgestellt werden. »Zeigt das Messgerät einen Wert von mehr als 60 Prozent Luftfeuchtigkeit an, sollte man die Fenster öffnen.« Falsch sei es, im Winter die Fenster stundenlang gekippt zu lassen. »Das hat vielerlei Gründe: Zum einen kühlt die Wohnung dadurch unnötig aus und es dauert dann oft Stunden, bis mit teurer Heizenergie wieder eine angenehme Raumtemperatur erreicht ist. Außerdem ist der permanente Luftzug der Gesundheit nicht zuträglich und die gekippten Fenster wirken anziehend auf Einbrecher, die auf eine solche Gelegenheit nur warten«, erklärt Jens Graner. »Am besten öffnet man das Fenster für fünf bis zehn Minuten ganz weit, wenn möglich auf gegenüberliegenden Seiten des Hauses oder der Wohnung. Nicht vergessen werden sollte man dabei das Abstellen der Heizkörper.« Für noch mehr Komfort sorgen automatisierte Elemente, die viel kostbare Zeit und Geld sparen. Sie öffnen bedarfsgesteuert Fenster und Fenstertüren, regeln je nach Ausstattung auch die Heizung herunter und holen frische Luft ins Haus. Die Elemente arbeiten mit Sensoren, die zum Beispiel die Raumtemperatur, die Luftfeuchtigkeit oder auch den CO2-Gehalt der Raumluft messen und anhand dieser Werte die Raumlufterneuerung optimal steuern. Auf der anderen Seite können dezentrale Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnungssystemen eingesetzt werden. Mechanische Lüfter, die auf sich verändernde Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeiten reagieren, runden die vielfältigen im Fachhandel erhältlichen Lüftungsmöglichkeiten ab.

Der Expertentipp:
»Ein technisches Highlight sind automatisierte Fenster. Diese sind für die Vernetzung der Lüftungskomponenten zuständig und können in übergeordnete Gebäudesteuerungen eingebunden werden. Damit wird das Haus oder die Wohnung für Jahrzehnte zukunftssicher. Gleichzeitig sorgen sie für ein hygienisches Raumklima und Bauschäden werden nachhaltig vermieden.«

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